Methodik

Datenerhebung

Die hier erläuterte Methodik bezieht sich auf das Vorgehen im Projekt, dessen Resultate Ihnen auf dieser Website zur Verfügung stehen.

Das Vorgehen basiert auf einem qualitativen Forschungsdesign. Die bewusst heterogen zusammengestellte Projektgruppe ermöglichte dazu die Erarbeitung fundierter Grundlagen zur Datenerhebung. So wurden mittels Expertendiskussionen in der Projektgruppe und Literaturreview zentrale Themen bzw. Herausforderungen herausgearbeitet, welche die Effektivität und Effizienz im Spitalplanungsprozess negativ beeinflussen können.

Untersuchte Themenfelder: Planungsgrundlagen, Umgang mit Innovation, Einbezug Lebenszykluskosten, Kosten / Finanzierung, Projektmanagement und Akteure im Planungsprozess von Spitalimmobilien.

Daraus wurde ein Interviewleitfaden generiert, um die Sichtweisen auf diese Themen in einem grösseren Feld abzuholen.

Bei allen genannten Themenfeldern interessieren die jeweiligen Erfahrungen der Interviewten zu folgenden Leitfragen:

  • Wie begegnet Ihnen dieses Thema?
  • Wo sehen Sie Schwierigkeiten?
  • Was wären aus Ihrer Sichtweise Lösungsansätze dazu?

Damit wurden 23 Vertreter mit unterschiedlichen Sichtweisen auf die Spitalplanung befragt. Das Sampling wurde bewusst vorgenommen und basierte auf Branchenkontakten der Projektmitglieder, sowie mittels Schneeballeffekt durch befragte Personen.

Für ein strukturiertes Vorgehen wurde in allen halbstandardisierten Interviews derselbe Leitfaden verwendet; die Schwerpunkte der erhaltenen Daten lagen je nach Sichtweise unterschiedlich.

Grafik_Methodik V2 Fett

Datenauswertung

Dazu wurde das thematische Codieren nach Flick (2009) [1] angewandt. Diese Auswertungstechnik für qualitative Daten erlaubt die systematische, vergleichende Sichtung der transkribierten Interviewdaten nach Mustern, um daraus Gemeinsamkeiten / Unterschiede in verdichteter Form herauszukristallisieren. Die Codes wurden deduktiv sowie induktiv definiert.

Darstellung Resultate

Wie auf der Einstiegsseite erwähnt: Das erste Prinzip deren Darstellung ist kurz und kompakt.
Dazu finden sich zu jedem Themenfeld die folgenden Elemente:

Schlüsselfragen als Essenz der Handlungsempfehlungen für Spitalbauherren

Definition / Verständnis: Die Themenfelder sind allen Adressaten bekannt, können jedoch unterschiedlich definiert bzw. verstanden werden. Daher werden diese einleitend so definiert, wie sie auch in Zusammenhang mit den Handlungsempfehlungen zu verstehen sind.

Herauskristallisierte neuralgische Punkte: Zeigen in verdichteter Form die Resultate der Datenerhebung. Wo also die spezifischen Herausforderungen liegen, welche sich negativ auf den Planungsprozess auswirken. Exemplarische Zitate aus den Interviews verdeutlichen dies.

Handlungsempfehlungen: Abgeleitet von den Resultaten wurden Empfehlungen hergeleitet, auf welche die primären Adressaten im Planungsprozess von Spitalimmobilien für dessen verbesserte Effektivität und Effizienz beachten können.

Hinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten  für beiderlei Geschlecht.

Quelle: [1] Flick, U. (2009). An introduction to qualitative research. London: SAGE

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